Timanfaya

Der ca. 51qkm große Timanfaya Nationalpark, in dem sich die Feuerberge befinden, und in dem sich ca. 300 Vulkankegel befinden, nimmt den größten Teil des Südwestens Lanzarotes ein.

Nachdem von der Inselverwaltung, die entsprechende Infrastruktur geschaffen war, wurde diese Landschaft am 9.August 1974 zum National Park erklärt.

Timanfaya 2

Wie man aus den Tagebüchern des Gemeindepfarrers Curbelo erfuhr, begannen hier im Timanfaya Nationalpark am 1.September 1730 die Vulkanausbrüche die bis zum 16.April 1736 anhielten. Die Strukturen und Formen der Lavaflüsse, die durch über 30 Krater hier entstanden sind, geben ein eindruchvolles Zeugnis darüber welches Ausmaß und welche Stärke solch ein Vulkanausbruch bewirken kann.

Recht beindruckend sind die ständig wechselden Farben der Gesteinsformen und Krater, je nach Sonneneinstrahlung oder wenn Nachts der Mond scheint.

Das Zentrum des Parks ist ein Hügel, der sogenannte Islote de Hilario, auf dem ein Restaurant mit herrlicher Aussicht gebaut wurde. Dieses Restaurant besitzt einen Naturgrill, der nur mit der aus der Tiefe aufsteigenden Hitze betrieben wird. Denn unter dem Hügel befindet sich eine Magmakammer, die eine sehr starke Hitze abstrahlt, und durch die der Park Weltberühmt geworden ist.

Die starke Vulkanische Hitze ist hier noch überall zu spüren. Von der Parkverwaltung werden hier für die Touristen Demonstrationen vorgeführt die erkennen lassen, was für eine starke Vulkanische Hitze hier nicht tief unter der Erdoberfläche noch vorhanden ist. Bereits 10 cm unter der Oberfläche werden Temperaturen bis zu 140 Grad gemessen, in 60 cm  betragen diese sogar bis 400 Grad.

Timanfaya 3

Von dem Parkplatz des Parks aus können Sie, eine etwa dreiviertelstündige Busrundfahrt durch den Park machen, diese führt durch Gebiete die für Touristen ansonsten gesperrt sind.

Während der Rundfahrt bekommen Sie Informationen und Erklärungen, die vom Tonband in den Sprachen Deutsch, Englisch und Spanisch abgespielt werden.

Die Vegatation in diesem Nationalpark ist noch sehr gering und befindet sich noch in ihrem Anfangsstadium. Sehr wichtig für den Park sind die Flechten, von denen es mittlerweile ca. 200 verschiedene Arten gibt.

Auf dem Weg zum Nationalpark zwischen Yaiza und Mancha Blanca liegt die bekannte Dromedarstation Echadero.

Zwischen 9-14 Uhr täglich können die Touristen hier auf einem festgelegten Rundkurs auf einem der über 100 Dromedare durch die Vulkanlandschaft Reiten. Der Preis von ca.1300 Ptas. ist zwar für diesen kurzen Rundkurs ein bisschen teuer, aber trotzdem ein unvergeßliches Abenteuer, da die Dromedare immer versuchen einen anzusabbern.

Gcamel